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Die FIFA avatarisiert alle Fußball-WM-Teilnehmer.

Die FIFA avatarisiert den Fußball: aus WM-Spielern werden 3D-Avatare.

 

Der Weltfußballverband will zur WM 2026 alle Spieler scannen, um KI-gestützte 3D-Avatare zu erzeugen, die Abseitsentscheidungen optimieren sollen.

Die BBC hat in einem Artikel beleuchtet, was die FIFA plant und was dahintersteckt.

 

Die semi-automatisierte Abseitsentscheidung, seit der WM 2022 im Einsatz, hat den Fußball verändert. Sie verfolgt Ball- und Spielerpositionen in Echtzeit, doch Kritiker bemängeln Verzögerungen und Ungenauigkeiten.

Die FIFA geht nun weiter: Jeder WM-Teilnehmer wird vorab dreidimensional gescannt, um Avatare zu schaffen, die Körperhaltung, Gliedmaßen und Bewegungen mit höchster Präzision nachbilden. Diese digitalen Zwillinge füttern dann Algorithmen, die Abseitsräume in Millisekunden berechnen. Aus groben Schätzungen werden exakte Modelle, die Schiedsrichter entlasten und Kontroversen eindämmen.

 

Diese Innovation speist sich aus Erfahrungen in Top-Ligen. In der Premier League und Bundesliga laufen Prototypen, die ähnlichen Techniken testen – mit Erfolgen, aber auch Debatten.

Die WM 2026, mit 48 Teams und 104 Spielen in Nordamerika, erfordert solche robusten Systeme, um das Höchsttempo zu bewältigen. Die FIFA argumentiert, dass Avatare nicht nur Abseits klären, sondern den VAR-Prozess beschleunigen und Fehlentscheidungen minimieren. Keine endlosen Wiederholungen mehr, stattdessen klare, datenbasierte Urteile.

Das verspricht flüssiges Spiel und mehr Zufriedenheit bei Fans und Trainern.

 

Doch ernsthafte Technik birgt Risiken. Datenschutz steht im Raum: Wer kontrolliert die Scans von Hunderten Athleten? Werden sie nur für Schiedsrichter genutzt oder auch kommerziell, etwa für VR-Simulationen oder Werbung?

Gewerkschaften wie FIFPRO mahnen zur Vorsicht, und Philosophen des Sports warnen vor einer Entmenschlichung: Wenn Maschinen entscheiden, verliert der Fußball seinen emotionalen Kern. Die FIFA muss hier Regeln schaffen – transparente Algorithmen, Löschfristen für Daten und Mitspracherecht der Spieler. Ohne das droht Misstrauen, wie es nach der VAR-Einführung aufkam.

 

Aus globaler Sicht passt das in einen Trend: Der Fußball wird digitaler. Die FIFA positioniert sich als Tech-Pionier.

Zwei Szenarien sind denkbar:

  • Die WM 2026 könnte das faireste Turnier aller Zeiten werden
  • oder das erste, in dem der Mensch zur Randfigur wird.

Wir werden sehen.

 

Ein Avatar-Update von Masterclass-Avatare.

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