Arzt-Avatare

Arzt-Patienten-Gespräche in Praxen oder Kliniken sind naturgemäß individuell, diskret und nicht skalierbar. Dennoch gibt es viele Anlässe für einen Arzt-Avatar - sei es als dein digitaler Zwilling oder deine rein "digitale Praxis- bzw. Klinik-Assistenz" auf Website, Wartezimmerbildschirmen, Patientenportalen, QR-Codes auf Informationsmaterialien oder in der E-Mail-Kommunikation - sogar in unterschiedlichen Sprachen.

 

Prävention und Früherkennung

Standardisierte Aufklärung ist die Paradedisziplin von Avataren. Hier ein Beispiel in Deutsch:

...oder in Türkisch:

Avatare vermitteln wiederkehrende medizinische Empfehlungen konsistent und ohne Zeitdruck:

  • Hinweise auf Vorsorgeuntersuchungen (z. B. Darmkrebs-, Hautkrebs-, Herz-Kreislauf-Check)

  • Erklärung von Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel oder Bluthochdruck

  • Motivation zur Teilnahme an Screening-Programmen

  • Saisonale Hinweise, etwa zu Grippe- oder FSME-Impfungen

Der Vorteil liegt in der permanenten Verfügbarkeit und der identischen Qualität jeder einzelnen Ausspielung.


Mehrsprachige Patientenkommunikation

Avatare lösen ein strukturelles Problem vieler Praxen und Kliniken:

  • Aufklärung in verschiedenen Sprachen

  • Kulturell angepasste Ansprache

  • Niedrigschwelliger Zugang zu medizinischen Informationen

Dies verbessert Verständnis und Therapietreue.


 

 Weitere Anlässe für Arzt-Avatare

  • Ablauf einer Untersuchung oder eines Eingriffs
  • Verhalten vor Terminen (nüchtern erscheinen, Medikamente pausieren etc.)

  • Organisatorische Hinweise zur Praxis

  • Erwartungsmanagement („Was passiert heute?“)

  • Einnahmehinweise für Medikamente

  • Verhalten nach Operationen oder Untersuchungen

  • Warnzeichen, bei denen erneut ein Arzt kontaktiert werden sollte

  • Rehabilitationsempfehlungen

  • Standardisierte medizinische Sachverhalte lassen sich strukturiert und verständlich darstellen:

  • Was ist Bluthochdruck?

  • Was bedeutet ein erhöhter Cholesterinwert?

  • Was passiert bei einer Herzkatheteruntersuchung?

  • Öffnungszeiten und Erreichbarkeit

  • Terminbuchungs-Hinweise

  • Vorstellung des Praxisteams

  • Erklärung digitaler Services (Videosprechstunde, Apps, Patientenportal)

  • Vorbereitung von Angstpatienten auf Untersuchungen

  • Erklärung bildgebender Verfahren wie MRT oder CT
  • Vermittlung von Sicherheit durch transparente Information

  • Regelmäßige Gesundheitsimpulse auf der Website

  • Patienteninformation im Wartezimmer

  • Videobotschaften zu aktuellen Gesundheitsthemen

 



Einordnung der Rollenverteilung

Der Avatar ersetzt nicht die ärztliche Individualkommunikation und schon gar nicht irgendeine Entscheidung. Er übernimmt die Standardisierung, während der Arzt die Individualisierung verantwortet.

Oder präziser formuliert:

  • Avatar: Information, Erklärung, Erinnerung

  • Arzt: Diagnose, Bewertung, Entscheidung, Beziehung

Gerade diese klare funktionale Trennung macht den Einsatz medizinischer Avatare sinnvoll und anschlussfähig an den Praxisalltag.


Masterclass-Avatare - eine Marke der

Snack-Content Company (SCC) Deutschland GmbH.
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