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Fraunhofer als Avatar auf der Hannover Messe.

Im Zentrum des Fraunhofer-Auftritts auf der Hannover Messe steht ein fotorealistischer KI-Avatar, der als digitaler Zwilling von Joseph von Fraunhofer inszeniert wird und mit dem du wie mit einer realen Person ins Gespräch kommen kannst. Dieser Avatar ist nicht nur eine animierte Figur, sondern eine intelligente, sprachfähige Instanz, die Fragen versteht, kontextbezogen antwortet und so demonstriert, wie künftig Mensch-Maschine-Kommunikation im industriellen Metaverse aussehen kann.

 

Technisch basiert der Avatar auf einer Kombination aus KI-gestützter Sprachanalyse, großen Sprachmodellen und Gaming-Technologien für Echtzeitrendering, sodass Mimik, Gestik und Lippenbewegungen synchron zu Stimme und Inhalt erscheinen. Dafür wurden historische und visuelle Quellen zu Joseph von Fraunhofer ausgewertet, um Gesichtszüge, Kleidung und Stimme möglichst authentisch zu rekonstruieren und ein glaubwürdiges digitales Gegenüber zu erzeugen. Das Ergebnis ist ein virtueller Charakter, der inhaltlich fundiert über Forschung, Innovation oder die Geschichte der Fraunhofer-Gesellschaft sprechen kann und gleichzeitig emotional anschlussfähig wirkt, weil er dir in quasi menschlicher Präsenz gegenübertritt.

 

Für dich als Besucherin oder Besucher der Hannover Messe heißt das:

Du kannst an der Fraunhofer-Collaborative-Powerwall in eine virtuelle Umgebung eintreten und dort direkt mit dem Avatar interagieren. Du stellst Fragen – etwa zu konkreten Einsatzszenarien im Industrial Metaverse, zu digitalen Zwillingen oder zu Kollaboration im virtuellen Raum – und der Avatar reagiert in natürlicher Sprache, ergänzt durch passende Gestik und visuelle Einblendungen in der 3D-Szene. So erlebst du live, wie sich KI-Avatare künftig als virtuelle Expertinnen und Experten in Support, Schulung, Engineering-Reviews oder auch in der Kundenkommunikation einsetzen lassen.

 

Konzeptionell steht hinter dem Avatar die Idee des „Added Value Avatar“ (AVA): Es geht nicht nur um einen hübschen digitalen Schauspieler, sondern um eine Figur mit echter Funktion und spezifischem Wissensprofil. Der Avatar übernimmt Aufgaben, die heute oft Menschen binden – etwa wiederkehrende Erklärungen, erste Beratungs- oder Schulungsschritte – und macht sie orts- und zeitunabhängig zugänglich, sei es an einer Messewand, in einer virtuellen Fabrik oder später in einer Metaverse-Plattform eines Unternehmens. Gerade weil der Avatar historisch aufgeladen ist, zeigt er exemplarisch, wie Organisationen ihre eigene Identität – etwa Gründerfiguren, Markenbotschafterinnen oder fiktive Charaktere – als wiedererkennbare, interaktive Schnittstelle in digitalen Räumen nutzen können.

 

Spannend ist für dich auch die Perspektive über die Messe hinaus: Fraunhofer IAO arbeitet seit Jahren an virtuellen Arbeitswelten und versteht den Joseph‑Avatar als Blaupause dafür, „jede denkbare Person“ als digitalen Zwilling im Metaverse zum Leben zu erwecken. Mit zunehmender Reife der Sprachmodelle und Rendering-Technologien könnten solche Avatare zu ständigen Begleitern in Lernumgebungen, Servicezentren oder kollaborativen Engineering-Plattformen werden – als immer verfügbare, personalisierte Wissens- und Dialogpartner, die dir helfen, komplexe Inhalte schneller zu verstehen und Entscheidungen besser vorzubereiten.

 

Quelle: Presseinfo Fraunhofer

 

Ein Avatar-Update von Masterclass-Avatare.

Masterclass-Avatare – eine Marke der

Snack-Content Company (SCC) Deutschland GmbH.
Friedrich-Ebert-Ufer 44a, 51143 Köln